AKTUELLES AUS DER AOK
Aktuell:
- Go!Kids: Sporties sammeln, Schlaffies vermeiden
- Tanz mit dem Ball
- Lebt ein Arzt gesund?
- Strampeln, bis die Lampe glüht
Go!Kids: Sporties sammeln, Schlaffies vermeiden
Go!Kids ist ein neuer AOK-Bewegungskurs für Kids in Hessen. Zehn Wochen lang lernen Kinder in einer Gruppe Neues über ihren Körper und setzen sich mit eigenen Gefühlen und Stimmungen auseinander. Jede Woche machen sie tolle Sportspiele. Täglich notieren sie sich in einem Bewegungstagebuch, wann und wie lange sie sich bewegt haben. Für Aktionen mit Power wie draußen spielen, Gartenarbeit und Schulsport bekommen sie als Auszeichnung Sporties. Auch Schlaffies werden vergeben: für Bus fahren statt laufen, fernsehen und stundenlang vor dem Computer sitzen – also für alle Aktionen ohne Power.
Schnelle Übung für straffe Waden
Tolle Ideen für Bewegungsübungen zu Hause gibt es im Spiel „Mucki-Memo“. Beim „Waden-Kracher“ zum Beispiel musst du dich aufrecht auf ein Bein stellen, das andere hältst du angewinkelt. Stelle dich nun auf die Zehenspitzen. Während der Übung darfst du deine Ferse und das andere Bein nicht absetzen! Wenn du Probleme mit dem Gleichgewicht hast, kannst du dich an einer Wand festhalten. Mach die Übung zehnmal hintereinander und wechsele danach das Bein, dass stärkt vor allem deine Muskulatur in den Waden. Probier es doch gleich mal aus!
Go!Kids gibt es in verschiedenen Städten in Hessen. Wo und wann ein Kurs in deiner Nähe beginnt, erfährst du bei deiner AOK vor Ort oder auf aok.de.
Julian Tosun ist 16 Jahre alt und Ballkünstler aus dem hessischen Maintal. Er kickt den Ball nicht einfach über den Platz, sondern vollführt coole Kunststücke damit. Beim AOK Superkick in Frankfurt am Main war der Ballartist live auf der Bühne und zeigt seine Tricks. Jolinchen hat mit ihm gesprochen.
Jolinchen: Julian, wie bist du zum Trickfußball gekommen?
Julian Tosun: Das war während des Fußballtrainings. Vor dem Spiel haben wir uns mit dem Ball warm gemacht. Das kennt ja jeder. Irgendwann wollte ich aber besser werden. Ich habe mich im Internet umgeschaut. Als ich Videos mit Tricks von anderen Ballkünstlern sah, war ich total beeindruckt. Ich wollte das auch können und habe immer mehr trainiert.
Jolinchen: Wie lange ist das her?
Julian Tosun: Das war vor einem Jahr. Am Anfang probiert man einfach aus und sieht auch relativ schnell Fortschritte. Ich bekam immer mehr Lust, mich voll darauf zu konzentrieren. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich bin darin aufgegangen, mehr als im normalen Fußball.
Jolinchen: Welche Tricks sind beim Freestyle-Football wichtig?
Julian Tosun: Alle Anfänger legen mit dem gleichen Trick los. Das Kunststück heißt „Around the World“. Der Ball liegt auf dem Fuß und wird hochgespielt. Der Fuß dreht sich schnell einmal um den Ball herum. Am Ende wird der Ball mit dem Fuß aufgefangen. Von diesem Trick gibt es viele Variationen. Der Ball wird auch mehrmals hintereinander gespielt.
Jolinchen: Kommen beim Freestyle-Football nur die Füße zum Einsatz oder wird der ganze Körper einbezogen?
Julian Tosun: Es gibt vier Körperbereiche, die beim Trickfußball zum Einsatz kommen. Die Füße werden als lower body bezeichnet. Die Vielfalt der Tricks ist hier am größten und die besten Freestyler der Welt messen sich an dem, was sie mit den Füßen zaubern. Der zweite Bereich heißt upper body und bezeichnet Tricks mit Kopf, Brust, Schulter und dem Nacken. Tricks, die du auf dem Boden sitzend ausführst, heißen sits. Dann gibt es noch die grounds: Da bleibt der Ball die ganze Zeit am Boden. Er wird um beide Beine gespielt. Das sind auch Tricks, die im Fußballspiel eingesetzt werden.
Jolinchen: Und was ist der Unterschied zwischen Fußball und Freestyle-Football?
Julian Tosun: Beim Fußball geht es ums Gewinnen. Beim Freestyle ist die Show wichtig, du musst die Leute unterhalten können.
Jolinchen: Worauf muss ein Freestyle-Footballer achten?
Julian Tosun: Beim Freestyle kommt es in erster Linie auf die Koordination an. Du kriegst eine deutlich bessere Sprungkraft. Bei mir hat sie sich erheblich gesteigert. Du wirst auch schneller. Ein paar Tricks kannst du dann auch im Fußballspiel einsetzen.
Jolinchen: Was ist dein nächstes Ziel?
Julian Tosun: Am Anfang habe ich mich sehr auf schwere Tricks konzertiert. Jetzt will ich mehr Sachen machen, die gut aussehen. Mein größtes Vorbild ist F-X. Er kommt aus Ungarn und macht im Moment die schwersten Tricks im Bereich lower body.
Sicher hast du die großen Zirkuswagen gesehen, die in diesen Tagen mit dem AOK-Zirkus durchs Land touren – vielleicht hast du sogar eine Vorstellung von „Möhren, Kinder, Sensationen“ besucht. Schirmherr der Tournee ist der Arzt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Jolinchen hat ihm einige Fragen gestellt.
Jolinchen: Herr Grönemeyer, auf der AOK Zirkustournee, deren Schirmherr Sie sind, geht es darum, dass Henrietta lernt gesund zu leben. Leben Sie denn eigentlich gesund?
Grönemeyer: Ich bemühe mich darum. Ich esse zum Beispiel viel Gemüse und wirklich jeden Tag Äpfel. Außerdem versuche ich, dass ich nach einer Phase von Stress und Anspannung immer auch eine Phase der Entspannung habe.
Jolinchen: Und was raten Sie allen Kids?
Grönemeyer: Ich bin immer für einfache Geschichten. Also: Wer eine Stunde vor der Glotze sitzt oder Computer spielt sollte sich eine Stunde bewegen. Übrigens versucht doch mal, eure Eltern dran zu kriegen, dass sie mit euch Rad fahren oder Sport treiben. Denn die bewegen sich wahrscheinlich noch viel weniger. Oder ein anderer Tipp: Trinkt mehr Wasser und weniger Limo – die macht nämlich lahm und benebelt.
Jolinchen: Ärzte sind nicht immer besonders auskunftsfreudig gegenüber Kindern – manchmal reden sie vielmehr mit den Eltern. Was können Kinder da machen?
Grönemeyer: Auf ihrem Recht bestehen. Sie sollten sich vor dem Arztbesuch drei konkrete Fragen für den Arzt überlegen. Es geht um sie, also haben sie auch ein Recht auf eine verständliche Auskunft.
Strampeln, bis die Lampe glüht
Knochen zusammenpuzzeln, mit den Füßen fühlen, Enten fischen oder in den Himmel fliegen in Jolinchens Erlebniswelt.
Eine Woche lang ging es rund im Freizeitpark Tripsdrill an den Ständen der AOK Heilbronn-Franken. Kinder konnten bei „Jolinchens Tour de AOK“ erleben, wie viel Energie man braucht, um eine Lampe zum Leuchten zu bringen. Marius brauchte nach dem Fahrradstrampeln erst mal eine Pause. Philipp, der als Nächster dran war, stöhnte: „Da verbraucht man ganz schön viel Energie.“
Knochen zusammenpuzzeln
Wissen über den eigenen Körper war bei Jolinchens Knochenpuzzle gefragt: Jannis wusste, an welcher Stelle Schulter, Oberarmknochen, Rippen, Becken- und Oberschenkelknochen sitzen. Auch Lavigna kannte die Knochen fast alle: „Nur das Schlüsselbein nicht, aber das merke ich mir jetzt.“
Mit den Füßen fühlen
Schuhe aus, Augenbinde an und Fühlen mit den Füßen – das hatte Patrick noch nie gemacht: „Es ist komisch, weil man nicht weiß, was kommt“, kommentierte er. Für Michelle waren Sand, Kies, Rinde, und Teppich ganz einfach zu ertasten – aber trotzdem ein tolles Erlebnis, mal nicht mit den Augen zu sehen, sondern mit den Füßen.
Enten fischen
Volle Konzentration war bei Jolinchens Entensee gefordert: 666 Enten schwammen auf dem See … und so viele wie möglich sollten in zwei Minuten herausgefischt werden. Die Schwierigkeit: Alex sollte nur die mit dem grünen Punkt sammeln und Sascha die mit dem blauen. Es war eine knappe Entscheidung: Alex hatte 92 Enten in seiner Kiste, Sascha aber 95 und strahlte: „Das hat Spaß gemacht – Hauptsache, Action!“
In den Himmel fliegen
Für Cornelia war es ein ganz besonderes Highlight: das Springen mit dem Bungy-Trampolin. „Da schwebt man und fühlt sich wie auf Wolken – einfach großartig!“
Text: Barbara Wolf-Krause;
Fotos: wdv/Oana Szekely
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