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Jolinchens Aktion
"Ich sing deinen Song"
Das Poster zur Aktion "Ich sing deinen Song" können Sie hier downloaden (JPG-Datei, 1,4 MB).
3. Kinder-Gesundheits-Gipfel 2011:
Schüler lernten wie Webung funktioniert
Bilder vom 3. Kinder-Gesundheits-Gipfel zum Downloaden
2. Kinder-Gesundheits-Gipfel 2010:
Vorbild gesucht: Turnschuh trifft Törtchen
1. Kinder-Gesundheits-Gipfel 2009:
Wenn ich Gesundheitsminister wäre …
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Pressekontakt:
jojo-Redaktion, Barbara Wolf-Krause
Tel.: 06172 670-158, E-Mail: b.wolf-krause@wdv.de
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AOK-Kinder-Gesundheits-Gipfel 2011
Ein Spot auf die Karotte
„Bananen – entdecke den Affen in dir!“, „Fahrradfahren kostet nicht mal Sprit, also geh zu Fahrrad-Pit!“, “Karotte gut – alles gut“. Diese und andere Werbeslogans haben am 6. und 7. Juli Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule in Marbach am Neckar kreiert. Die Siebtklässler hatten im Rahmen des AOK-Kinder-Gesundheits-Gipfels 2011 die Aufgabe bekommen, gesunde Lebensmittel bzw. einen gesunden Lebensstil zu bewerben.
Werbung präsentiert Kindern normalerweise viele kalorienreiche, industrielle Nahrungsmittel sehr lustweckend. Deshalb wird sie als Mitverursacher für Übergewicht diskutiert. 1,9 Millionen Kinder von drei bis siebzehn Jahren sind übergewichtig, 800.000 davon sogar adipös. Das ist verglichen mit den Jahren 1985 bis 1999 eine Zunahme um 50 Prozent. 2009 hat John A. Bargh in einer Studie gezeigt, dass z. B. Snackwerbung im Fernsehen den Snackkonsum von Kindern erhöht.
Der Drink oder die Süßigkeiten, die in der Werbung cool rüberkommen, die für ein angesagtes Lebensgefühl stehen, mit denen man dazugehört, werden von einem Teil der eigentlich kritischen jungen Konsumenten unkritisch konsumiert. Coole Werbung für gesunde Produkte und gesundes Verhalten sind selten.
Da setzt nun die AOK Baden-Württemberg an. Sie hat zusammen mit dem AOK-Kindermagazin jojo beim AOK-Kinder-Gesundheits-Gipfel 2011 mit Schülern Werbung für gesunde Produkte und eine gesunde Lebensweise entwickelt.
Die Marketingexpertin Carola Laun analysierte zunächst Werbung mit den Kindern, um dann Lebensmittel wie den Apfel, die Karotte, den gesunden Pausensnack oder gesunde Freizeitbeschäftigungen wie Volleyball oder Yoga einmal nach allen Regeln der Werbekunst ansprechend in Szene zu setzen. „Im Hinblick auf eine gesunde Lebensweise“, sagt Marketingexpertin Carola Laun, „könnte gut gemachte Werbung bei Kindern viel bewirken, denn Werbung kann Kinder unterstützen, sich ihre eigene Meinung zu bilden und sie vermittelt Lebensstile und Werte. Mehr Werbung für die ‚wichtigen‘ Dinge im Leben ist durchaus wünschenswert.“
Die AOK leistet mit diesem Kindergipfel einen weiteren Beitrag zur zeitgemäßen Gesundheitserziehung: Erwerb von Medienkompetenz als Präventionsbeitrag.
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Pressekontakt:
AOK Kindermagazin jojo, Chefredakteurin Gabriele Wolff-Starck, Siemensstraße 6, 61352 Bad Homburg, Tel. 06172 670-365
g.wolff-starck@wdv.de
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AOK-Kinder-Gesundheits-Gipfel 2011
Ein Spot auf die Karotte
Ob Schokoriegel oder Chips – die Fernsehwerbung präsentiert Kindern rund um ihre Lieblingssendungen erstaunlich viel Lebensmittelwerbung. Von zehn Spots präsentieren fünf Lebensmittel, die nicht auf der Empfehlungsliste einer gesunden Ernährung stehen. Werbung wird daher immer wieder mitverantwortlich gemacht für die steigende Zahl übergewichtiger Kinder. Kindern die nötige Medienkompetenz zu vermitteln war das Ziel beim AOK-Kinder-Gesundheits-Gipfel 2011 der AOK Baden-Württemberg. Am 6. und 7. Juli 2011 lernten Schüler der Anne-Frank-Realschule in Marbach, wie Werbung wirklich funktioniert.
Die Marketingexpertin Carola Laun analysierte zunächst Werbung mit den Kindern, um dann Lebensmittel wie den Apfel, die Karotte, den gesunden Pausensnack oder gesunde Freizeitbeschäftigungen wie Volleyball oder Yoga ansprechend in Szene zu setzen. „Im Hinblick auf eine gesunde Lebensweise“, sagt Marketingexpertin Carola Laun, „könnte gut gemachte Werbung bei Kindern viel bewirken, denn Werbung kann Kinder unterstützen, sich ihre eigene Meinung zu bilden und sie vermittelt Lebensstile und Werte.“ Mehr Werbung für die ‚wichtigen‘ Dinge im Leben sei durchaus wünschenswert. „Der Drink oder die Süßigkeiten, die in der Werbung cool rüberkommen, werden von einem Teil der eigentlich kritischen jungen Konsumenten ohne Hinterfragen konsumiert. Die Produkte stehen für ein angesagtes Lebensgefühl und suggerieren, dass man durch deren Konsum dazugehört. Coole Werbung für gesunde Produkte und gesundes Verhalten sind leider selten“, so Laun.
„Der AOK-Kinder-Gesundheitsgipfel knüpft an die Weiterentwicklung von ‚ScienceKids: Gesundheit entdecken’ optimal an“, so Dr. Rolf Hoberg, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. „Bei der Entwicklung der neuen Lehr- und Lernmaterialien für die Sekundarstufe I setzen wir darauf, dass Jugendliche durch selbsttätiges, forschendes Handeln Selbst- und Alltagskompetenzen für ein gesundes Verhalten entwickeln. Dazu haben wir verstärkt erlebnis- und medienpädagogische Methoden integriert,“ so Dr. Hoberg weiter. Die Entwicklung von ScienceKids erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik Baden-Württemberg.
Der Gipfel soll laut AOK weder Werbung noch Produkte verteufeln. Die Kinder lernen durch aktives Tun einen kritischen Blick auf das, was sie angeboten bekommen. Prof. Dr. Toni Faltermaier, Gesundheitspsychologe und Experte des ScienceKids-Projektes, sagt dazu: „Jugendliche brauchen den Bezug zu ihren eigenen Erfahrungen, um sich für das Thema Gesundheit zu interessieren. Erfolgversprechende Methoden der Gesundheitsbildung müssen daher ihre Themen, Interessen und Medien aufgreifen.“ Und Werbung gehöre nun einmal in die Lebenswelt der Kinder von heute.
Anmerkung für die Redaktionen:
„Lernen Sie das Lernen neu kennen“ Einladung zur ScienceKids Lehr- und Lernwerkstatt am 27. September 2011 in der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Anmeldung und Informationen unter www.scienceKids.de.
Die AOK Baden-Württemberg versichert mehr als 3,8 Millionen Menschen im Land und zahlt rund 11 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung.
Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de.
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3. Kinder-Gesundheits-Gipfel 2011
Ein Spot auf die Karotte:
AOK engagiert sich für die Gesundheit von Kids
Ob Schokoriegel, süße Frühstücksflakes oder Burger – die Fernsehwerbung präsentiert Kindern rund um ihre Lieblingssendungen erstaunlich viel Lebensmittelwerbung. Von zehn Spots präsentieren fünf Lebensmittel, die nicht auf der Empfehlungsliste einer Ernährungsberaterin stehen. Der Grund: Laut der Studie Trend Tracking Kids 2011 verfügen 6- bis 12-Jährige in Deutschland über rund eine Milliarde Euro Taschengeld und geben davon 311 Millionen Euro für Süßigkeiten aus. Außerdem sind sie bei vielen Familieneinkäufen die Entscheider.
Immer wieder wird deshalb die Werbung mitverantwortlich gemacht für die ständig steigende Zahl übergewichtiger Kinder. So sieht Frederick Zimmermann, Professor an der School of Public Health, Los Angeles, einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Werbekonsum und Übergewicht bei Kindern.
Die AOK Baden-Württemberg setzt hier mit dem AOK-Kinder-Gesundheits-Gipfel 2011 ein Zeichen. Am 6. und 7. Juli 2011 macht sie Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Realschule in Marbach fit darin, wie Werbung funktioniert. Die Erkenntnisse sollen in Werbebotschaften für gesunde Produkte münden.
„Werbung ist nicht gut oder schlecht: Es gibt gute und schlechte Werbung und es gibt gute und schlechte beworbene Produkte oder Themen“, sagt Marketingexpertin Carola Laun. „Die Werbung ist Teil unseres alltäglichen Lebens, auch des Lebens von Kindern und Jugendlichen. Darum ist es wichtig, dass Kinder lernen, mit Werbung sinnvoll umzugehen.“
Carola Laun erklärt den Schülern auf dem AOK-Kinder-Gesundheits-Gipfel 2011 wie Werbung funktioniert. Doch die AOK will getreu ihrem ScienceKids-Konzept Kindern nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern sie die Dinge erleben lassen. „Ein Spot auf die Karotte“ in Marbach: Kinder machen Werbung für gesunde Produkte.
Veranstaltet wird der Kinder-Gesundheits-Gipfel vom AOK-Kindermagazin jojo. Seit 25 Jahren ist das Magazin zuständig für die Gesundheitserziehung von Kindern. 150.000 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren in Baden Württemberg erhalten von der AOK alle zwei Monate das Magazin mit vielen Themen rund um die Gesundheit: Die Kinder werden ernstgenommen, Aufklärung und Anregungen sind authentisch.
Coole Werbung für gesunde Dinge, abenteuerliche Inszenierungen für Obst und Gemüse, ein junges Image für Klassiker – mit Kindern für Kinder entwickelt, das ist ein Angebot der AOK gegen das steigende Übergewicht bei Kindern.
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Kontakt:
AOK-Kindermagazin jojo, Gabriele Wolff-Starck, 06172 670-365,
g.wolff-starck@wdv.de
Bilder vom 3. Kinder-Gesundheits-Gipfel zum Downloaden:
Teilnehmer des 3. Kinder-Gesundheits-Gipfels 2011
Schüler lernten wie Werbung funktioniert und wurden in Workshops dann selbst kreativ.
Marketingexpertin Carola Laun ließ die Schüler schätzen, wie viele Werbekontakte ein Mensch durchschnittlich pro Tag hat: Es sind etwa 3000.
Das Werbeplakat "Wir klettern - und was machst du?" haben die Schüler in einem der Workshops erarbeitet.
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2. Kinder-Gesundheits-Gipfel 2010
Vorbild gesucht: Turnschuh trifft Törtchen
Kinder wollen und sollen mitreden: 80 Schülerinnen und Schüler begaben sich am 16.Juni 2010 auf die Suche nach ihren Gesundheitsvorbildern. Die Redaktion des AOK Kindermagazins jojo und die AOK Hessen hatten zum 2. Kinder-Gesundheits-Gipfel unter dem Motto „Turnschuh trifft Törtchen“ in die Gesamtschule Oberursel-Stierstadt eingeladen.
In Kreativ-Workshops erarbeiteten die Mädchen und Jungen auf ganz unterschiedliche Weise, wie ihr jeweiliges Vorbild aussieht: Sie spielten Theater, führten Interviews, gestalteten Collagen von ihren Superhelden und präsentierten einen Rap über den „Antiheld, der keinem gefällt“. Für viele der Schülerinnen und Schüler sind vor allem der Vater und die Mutter ein Vorbild: „Meine Eltern finde ich total klasse, weil sie immer so gut für mich kochen“, sagte Lino (11 Jahre). Für Dominik (11 Jahre) ist das große Vorbild Toni Turek, WM-Torhüter von 1954, „weil er immer fit war“.
In den Pausen gab es neben gesunden Snacks spannende Aktionen: Die Sängerin Jessica Wahls von der erfolgreichen Popband „No Angels“ war von Fans umlagert und beantwortete den Schülerinnen und Schülern ihre Fragen. „Meine Gesundheit ist mir sehr wichtig, ich mache ganz viel Sport und achte auf meinen Körper“, erklärte sie den Teilnehmern des Kinder-Gesundheits-Gipfels.
„Als AOK Hessen interessiert uns besonders, welchen Blick Kinder und Jugendliche auf alle Fragen rund um das Thema Gesundheit haben und wie sie bestimmte Fragen einschätzen“, sagte Ralf Metzger von der AOK Hessen. „Und die Anregungen der Kinder nehmen wir mit nach Hause und werden sie ganz sicher in unsere künftigen Präventionsprojekte einfließen lassen“, versprach er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
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Rückfragen bitte an: Redaktionsteam jojo, Barbara Wolf-Krause, Telefon: 06172 /670-158, b.wolf-krause@wdv.de
Bilder vom 2. Kinder-Gesundheits-Gipfel zum Downloaden:
Sita (11) präsentiert auf dem 2. Kinder-Gesundheits-Gipfel die Gesundheitsheldin.
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Blick in den Kreativ-Workshop: Die Schüler proben für ihr Theaterstück „Die Abenteuer des Philipp Lahm“.
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Jessica von den „No Angels“ beim 2. Kinder-Gesundheits-Gipfel – umringt von ihren Fans.
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1. Kinder-Gesundheits-Gipfel 2009
Wenn ich Gesundheitsminister wäre …
Könnten Eltern in der Gesundheitspolitik mitreden, würden sie sich vor allem dafür einsetzen, Familien finanziell zu entlasten – vor allem in den Bereichen Sport und Ernährung in der Schule. Auch für Kinder steht die Forderung nach finanzieller Unterstützung ganz oben auf der Liste. So wünschen sie sich kostenlosen Sport in Sportvereinen sowie kostenfreies und gesundes Essen an Schulen. Dies ergab eine gemeinsame Umfrage des AOK-Mitgliedermagazins Bleibgesund und des AOK-Kindermagazins jojo, an der sich 2.000 Eltern und 5.200 Kinder zwischen 8 und 16 Jahren beteiligten. Stark machen würden sich Eltern auch dafür, dass Schulen verstärkt über ausgewogene Ernährung aufklären, zum Beispiel im Rahmen eines speziellen Unterrichtsfaches. Kinder gehen noch weiter und würden „in Schulen umsonst Frühstück anbieten, weil manche Kinder kein Frühstück mitbekommen“ oder „Obstbäume an Straßen pflanzen, damit immer Obst da ist, wenn jemand etwas will“. Die wichtigsten gesundheitspolitischen Aufgabenfelder sehen Eltern in den Bereichen Bewegung (38 Prozent) und Ernährung (36 Prozent), ebenso wie die Kinder (35 Prozent und 38 Prozent). Medizinische Versorgung, allgemeine Aufklärung sowie Umweltschutz spielen eine eher untergeordnete Rolle (unter 8 Prozent).
Auf die Frage, wer für die Gesundheit der Kinder verantwortlich ist, gaben die Eltern sich die Hauptverantwortung (97,9 Prozent) und nur 14,9 Prozent sahen auch die Kinder selbst in der Verantwortung. Interessanterweise sehen die Kinder das anders: 77,6 Prozent fühlen sich auch selbst für ihre Gesundheit zuständig. Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wurde die Untersuchung von Dr. Bettina Fromm, Zentrum für Medien- und Gesundheitskommunikation e.V., Köln. Der Auswertung liegen Antworten von je 1.000 zufällig ausgewählten Teilnehmern zugrunde. Weitere Ergebnisse auch unter www.aok.de/kids und unter www.jolinchen.de.
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Kinder machen Politik
„Wenn ich Gesundheitsminister wäre, würde ich Obstbäume in den Schulen pflanzen, Schwimmbäder und Sportvereine verbilligen und PC-Spiele entwickeln, die gesund machen.“ Viele tolle Vorschläge vom umweltfreundlichen Auto bis hin zum Familien-Gesundheitspass entwickelten Berliner Schülerinnen und Schüler beim 1. Kinder-Gesundheits-Gipfel am 16. September 2009. Geladen hatten die AOK Berlin und das AOK-Kindermagazin jojo. Das Magazin wollte den Kindern Raum geben, um gewissermaßen einmal selbst Gesundheitspolitik zu gestalten. Die Vorschläge der Kinder wurden direkt nach der Veranstaltung von Christian Klose, Geschäftsführer der AOK Berlin, der Berliner Schülerin Paula (10) und Jolinchen vom AOK-Kindermagazin jojo der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt übergeben.
Der Kinder-Gesundheits-Gipfel stand am Ende einer großen Leserbefragung des AOK-Kindermagazins jojo und der AOK-Mitgliederzeitschrift Bleibgesund. Die Magazine hatten in einer Umfrage Wünsche und Bedürfnisse von Kindern und Eltern in Sachen Kindergesundheit ermittelt.
Wissenschaftlich begleitet wurde die Umfrage durch das Zentrum für Medien- und Gesundheitskommunikation e.V. (ZMGK). Dr. Bettina Fromm, Leiterin des Instituts, nennt als auffälligstes Ergebnis: „Ein Drittel der Eltern und 20 Prozent der Kinder fordern für die Verbesserung der Kindergesundheit finanzielle Unterstützung – sowohl im Rahmen des Familienlebens als auch im öffentlichen Raum. Damit wird deutlich, dass es einem nicht unbeträchtlichen Teil der befragten Eltern und Kinder an finanziellen Ressourcen mangelt, um Kindergesundheit umzusetzen.“
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Bilder vom 1. Kinder-Gesundheits-Gipfel zum Downloaden:
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Kostenloser Sport für alle
„Ich würde dafür sorgen, dass jedes Kind, ob arm oder reich, in einen Sportverein gehen kann.“ Das ist eine der Forderungen der 5.200 Leserinnen und Leser des AOK-Kindermagazins jojo, die sich an einer Umfrage zum Thema Gesundheit beteiligt hatten. Auf die Frage „Was würdest du für die Gesundheit von Kindern tun, wenn du Gesundheitsminister/in wärst?“ hatten die Kinder im Alter zwischen 8 und 16 Jahren viele konkrete Vorschläge: Mehr Sport an der Schule, mehr Spiel- und Sportplätze, kostenfreies und gesundes Essen an Schulen, mehr Biokost und weniger Fastfood.
Anlass für Veränderungen sehen die Befragten in der Schule (34 Prozent), in der Industrie und den Medien (29 Prozent), aber auch in der Freizeit (24 Prozent).
Neun von zehn Kindern gaben an, dass ihre Eltern für die Kindergesundheit verantwortlich sind, aber immerhin 77,6 Prozent der Jungen und Mädchen fühlen sich selbst für ihre Gesundheit verantwortlich. An dritter Stelle in der Verantwortung sehen sie die Krankenkasse AOK, gleichauf liegen auf Rang vier die Politiker und die Schule. Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wurde die Untersuchung von Dr. Bettina Fromm, Zentrum für Medien- und Gesundheitskommunikation e.V. in Köln. Der Auswertung liegen Antworten von 1.000 zufällig ausgewählten Teilnehmern zugrunde. Weitere Ergebnisse auch unter www.aok.de/kids und unter www.jolinchen.de.
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