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2. Kinder-Gesundheits-Gipfel 2010

Kinder machen Politik

Wenn ich Gesundheitsminister wäre …

Kostenloser Sport für alle

 

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jojo-Redaktion, Barbara Wolf-Krause
Tel.: 06172 670-158, E-Mail: b.wolf-krause@wdv.de

 

 

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2. Kinder-Gesundheits-Gipfel 2010
Vorbild gesucht: Turnschuh trifft Törtchen

Kinder wollen und sollen mitreden: 80 Schülerinnen und Schüler begaben sich am 16.Juni 2010 auf die Suche nach ihren Gesundheitsvorbildern. Die Redaktion des AOK Kindermagazins jojo und die AOK Hessen hatten zum 2. Kinder-Gesundheits-Gipfel unter dem Motto „Turnschuh trifft Törtchen“ in die Gesamtschule Oberursel-Stierstadt eingeladen.

In Kreativ-Workshops erarbeiteten die Mädchen und Jungen auf ganz unterschiedliche Weise, wie ihr jeweiliges Vorbild aussieht: Sie spielten Theater, führten Interviews, gestalteten Collagen von ihren Superhelden und präsentierten einen Rap über den „Antiheld, der keinem gefällt“. Für viele der Schülerinnen und Schüler  sind vor allem der Vater und die Mutter ein Vorbild: „Meine Eltern finde ich total klasse, weil sie immer so gut für mich kochen“, sagte Lino (11 Jahre). Für Dominik (11 Jahre) ist das große Vorbild Toni Turek, WM-Torhüter von 1954, „weil er immer fit war“.

In den Pausen gab es neben gesunden Snacks spannende Aktionen: Die Sängerin Jessica Wahls von der erfolgreichen Popband „No Angels“ war von Fans umlagert und beantwortete den Schülerinnen und Schülern ihre Fragen. „Meine Gesundheit ist mir sehr wichtig, ich mache ganz viel Sport und achte auf meinen Körper“, erklärte sie den Teilnehmern des Kinder-Gesundheits-Gipfels.

„Als AOK Hessen interessiert uns besonders, welchen Blick Kinder und Jugendliche auf alle Fragen rund um das Thema Gesundheit haben und wie sie bestimmte Fragen einschätzen“, sagte Ralf Metzger von der AOK Hessen. „Und die Anregungen der Kinder nehmen wir mit nach Hause und werden sie ganz sicher in unsere künftigen Präventionsprojekte einfließen lassen“, versprach er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.


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Rückfragen bitte an: Redaktionsteam jojo, Barbara Wolf-Krause, Telefon: 06172 /670-158, b.wolf-krause@wdv.de


Bilder vom 2. Kinder-Gesundheits-Gipfel zum Downloaden:

Sita (11) präsentiert auf dem 2. Kinder-Gesundheits-Gipfel die Gesundheitsheldin.
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Blick in den Kreativ-Workshop: Die Schüler proben für ihr Theaterstück „Die Abenteuer des Philipp Lahm“.
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Jessica von den „No Angels“ beim 2. Kinder-Gesundheits-Gipfel – umringt von ihren Fans.
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Kinder machen Politik

„Wenn ich Gesundheitsminister wäre, würde ich Obstbäume in den Schulen pflanzen, Schwimmbäder und Sportvereine verbilligen und PC-Spiele entwickeln, die gesund machen.“ Viele tolle Vorschläge vom umweltfreundlichen Auto bis hin zum Familien-Gesundheitspass entwickelten Berliner Schülerinnen und Schüler beim 1. Kinder-Gesundheits-Gipfel am 16. September 2009. Geladen hatten die AOK Berlin und das AOK-Kindermagazin jojo. Das Magazin wollte den Kindern Raum geben, um gewissermaßen einmal selbst Gesundheitspolitik zu gestalten. Die Vorschläge der Kinder wurden direkt nach der Veranstaltung von Christian Klose, Geschäftsführer der AOK Berlin, der Berliner Schülerin Paula (10) und Jolinchen vom AOK-Kindermagazin jojo der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt übergeben.
 

Der Kinder-Gesundheits-Gipfel stand am Ende einer großen Leserbefragung des AOK-Kindermagazins jojo und der AOK-Mitgliederzeitschrift Bleibgesund. Die Magazine hatten in einer Umfrage Wünsche und Bedürfnisse von Kindern und Eltern in Sachen Kindergesundheit ermittelt. 
Wissenschaftlich begleitet wurde die Umfrage durch das Zentrum für Medien- und Gesundheitskommunikation e.V. (ZMGK). Dr. Bettina Fromm, Leiterin des Instituts, nennt als auffälligstes Ergebnis: „Ein Drittel der Eltern und 20 Prozent der Kinder fordern für die Verbesserung der Kindergesundheit finanzielle Unterstützung – sowohl im Rahmen des Familienlebens als auch im öffentlichen Raum. Damit wird deutlich, dass es einem nicht unbeträchtlichen Teil der befragten Eltern und Kinder an finanziellen Ressourcen mangelt, um Kindergesundheit umzusetzen.“
 

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Bilder vom 1. Kinder-Gesundheits-Gipfel zum Downloaden:

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Wenn ich Gesundheitsminister wäre …

 

Könnten Eltern in der Gesundheitspolitik mitreden, würden sie sich vor allem dafür einsetzen, Familien finanziell zu entlasten – vor allem in den Bereichen Sport und Ernährung in der Schule. Auch für Kinder steht die Forderung nach finanzieller Unterstützung ganz oben auf der Liste. So wünschen sie sich kostenlosen Sport in Sportvereinen sowie kostenfreies und gesundes Essen an Schulen. Dies ergab eine gemeinsame Umfrage des AOK-Mitgliedermagazins Bleibgesund und des AOK-Kindermagazins jojo, an der sich 2.000 Eltern und 5.200 Kinder zwischen 8 und 16 Jahren beteiligten. Stark machen würden sich Eltern auch dafür, dass Schulen verstärkt über ausgewogene Ernährung aufklären, zum Beispiel im Rahmen eines speziellen Unterrichtsfaches. Kinder gehen noch weiter und würden „in Schulen umsonst Frühstück anbieten, weil manche Kinder kein Frühstück mitbekommen“ oder „Obstbäume an Straßen pflanzen, damit immer Obst da ist, wenn jemand etwas will“. Die wichtigsten gesundheitspolitischen Aufgabenfelder sehen Eltern in den Bereichen Bewegung (38 Prozent) und Ernährung (36 Prozent), ebenso wie die Kinder (35 Prozent und 38 Prozent). Medizinische Versorgung, allgemeine Aufklärung sowie Umweltschutz spielen eine eher untergeordnete Rolle (unter 8 Prozent).
 

Auf die Frage, wer für die Gesundheit der Kinder verantwortlich ist, gaben die Eltern sich die Hauptverantwortung (97,9 Prozent) und nur 14,9 Prozent sahen auch die Kinder selbst in der Verantwortung. Interessanterweise sehen die Kinder das anders: 77,6 Prozent fühlen sich auch selbst für ihre Gesundheit zuständig. Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wurde die Untersuchung von Dr. Bettina Fromm, Zentrum für Medien- und Gesundheitskommunikation e.V., Köln. Der Auswertung liegen Antworten von je 1.000 zufällig ausgewählten Teilnehmern zugrunde. Weitere Ergebnisse auch unter www.aok.de/kids und unter www.jolinchen.de.


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Kostenloser Sport für alle

 

„Ich würde dafür sorgen, dass jedes Kind, ob arm oder reich, in einen Sportverein gehen kann.“ Das ist eine der Forderungen der 5.200 Leserinnen und Leser des AOK-Kindermagazins jojo, die sich an einer Umfrage zum Thema Gesundheit beteiligt hatten. Auf die Frage „Was würdest du für die Gesundheit von Kindern tun, wenn du Gesundheitsminister/in wärst?“ hatten die Kinder im Alter zwischen 8 und 16 Jahren viele konkrete Vorschläge: Mehr Sport an der Schule, mehr Spiel- und Sportplätze, kostenfreies und gesundes Essen an Schulen, mehr Biokost und weniger Fastfood.
Anlass für Veränderungen sehen die Befragten in der Schule (34 Prozent), in der Industrie und den Medien (29 Prozent), aber auch in der Freizeit (24 Prozent).
 

Neun von zehn Kindern gaben an, dass ihre Eltern für die Kindergesundheit verantwortlich sind, aber immerhin 77,6 Prozent der Jungen und Mädchen fühlen sich selbst für ihre Gesundheit verantwortlich. An dritter Stelle in der Verantwortung sehen sie die Krankenkasse AOK, gleichauf liegen auf Rang vier die Politiker und die Schule. Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wurde die Untersuchung von Dr. Bettina Fromm, Zentrum für Medien- und Gesundheitskommunikation e.V. in Köln. Der Auswertung liegen Antworten von 1.000 zufällig ausgewählten Teilnehmern zugrunde. Weitere Ergebnisse auch unter www.aok.de/kids und unter www.jolinchen.de. 
 
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