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Wie schlafen Fische im Wasser?
Fische schlafen anders als wir, denn sie können ihre Augen nicht zumachen. Darum können wir beispielsweise im Aquarium nicht immer erkennen, ob unsere Fische in diesem Moment ruhen oder schlafen oder ob sie einfach nur gerade nicht herumschwimmen möchten.
Wissenschaftler haben allerdings gemessen, dass die Fische besonders nachts durchaus Schlafphasen haben, in denen sie ihre Stoffwechselaktivität herunterfahren, in denen sie langsamer atmen und in denen auch ihr Herz langsamer schlägt. Auch wenn ihre Aufmerksamkeit dann reduziert ist, haben sie keine Tiefschafphasen wie wir. Oft verstecken sich Fische in Felsspalten oder zwischen Steinen, um während der Nacht geschützt zu sein.
Der Papageifisch scheidet sogar eine Hülle aus Schleim aus, in der er schläft – ein richtiger Unterwasser-Schlafanzug. Andere sinken auf den Meeresboden. Es gibt jedoch auch Fische, die auch während des Schafes weiter schwimmen müssen, zum Beispiel Hochseefische wie der Hai, damit sie über ihre Kiemen weiter mit lebenswichtigem Sauerstoff versorgt werden. Das geht nur, wenn sie in Bewegung bleiben.
Andere Fische schlafen eng zusammengedrängt im Schwarm, weil sie sich dann besser vor Feinden geschützt sind. Viele Raubfische schlafen allerdings tagsüber, zum Beispiel die Muränen. Fische, die sich keine sicheren Schlafplätze gesucht haben, sind für sie eine leichte Beute.
Frage von Denise S. aus Sohland
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